Der Kultursalon meldet sich zu Wort

Oktober 9, 2008 von salonpalaver

Genauer: Die Villa Sträuli meldet sich zu Wort. Auch sie wünscht sich, dass Salonpalaver nächstes Jahr in ihrem Kultursalon stattfindet. Aus diesem Grund stellt sie in ihrem Oktober-Newsletter ihren Gästen, Freunden und Fans das Projekt Salonpalaver vor und ruft sie dazu auf, unter die Mini-Mäzene zu gehen.

Salon der Villa Sträuli

Die Mini-Mäzene von Salonpalaver sagen’s am besten (zum Zweiten)

Oktober 4, 2008 von salonpalaver

Mini-Mäzen Nr. 88: Roger Graf, der „Papi“ des legendären Philip Maloney, wird Pate von Salonpalaver.

Sein Kommentar: „Weil Palavern nicht meine Sache ist. Sollen andere machen. Gut so.“

Salonpalaver auf Ronorp, Facebook, Xing

September 27, 2008 von salonpalaver
Salonpalaver

Salonpalaver

Nachdem diese Woche ein Salonpalaver-Inserat im Newsletter von Ronorp (Zürich) erschienen war, stiegen die Zugriffszahlen auf die Website stark. Leider war die Folge (noch) kein nennenswerter Anstieg der Mini-Mäzene.

Heute haben wir eine kleine Facebook-Aktion gestartet: Viele Mitglieder der Gruppe „Salonpalaver“ haben ihre Statusmeldung für ein Werbeaktion eingesetzt und verkünden jetzt allen, die ihr Profil anschauen: „[Roger Muster] ist bereits Mini-Mäzen! Und Du? www.salonpalaver.ch“.

Vielleicht sollten wir auch auf XING alle unsere Kontakte anschreiben. Mit Beiträgen in einigen Gruppen und Statusmeldungen haben wir es schon versucht. Es ist eine Gratwanderung – ab wann empfinden die Kontakte solche Werbung als lästig und blocken ab?

Nachtrag: Es wurde auch schon mehrfach über Salonpalaver getwittert. (Noch) nicht durch mich, wie ich gestehen muss.

Unsere Mini-Mäzene sagen’s am besten

September 21, 2008 von salonpalaver

Ich werde immer wieder gefragt: Und was genau ist mein persönlicher Gewinn daraus, dass ich Mini-Mäzen werde?

Nun könnte ich antworten: Der Gewinn ist nicht materiell (abgesehen von einem Gratiseintritt zu einer Salonpalaver-Veranstaltung). Der Gewinn eines Mini-Mäzens oder einer Mini-Mäzenatin besteht in der Freude und Genugtuung, wenn das Projekt Salonpalaver dank ihm/ihr erfolgreich umgesetzt werden konnte.

Aber das könnte belehrend wirken. Und eigentlich sagen es unsere Mini-Mäzene viel besser, origineller und poetischer. Zum Beispiel:

Besser Mini als gar nicht!“ (Nanina Egli, Zürich)

Romancier, und die Stille kann lang sein in der Unendlichkeit. Mal selbst bei euch hineinzulesen. Wär schon was. Wär schon wunderbar. Gute Reise goldener Salon!“ (Lu Bonauer, Basel)

Na, Tania, warum wohl? Weil ich es u-huere guet find.
(Andrea Gerster, Freidorf)

…weil Sie, als findige Initiantinnen, ein Projekt in Angriff nehmen, welches ich ebenso gerne selber lancieren würde…
(Thomas Zacharias, Winterthur)

Auf der Salonpalaver-Website unter „Der Fortschritt“ finden sich noch mehr Slogans und Sinnsprüche von Mini-Mäzenen – und es lässt sich mitverfolgen, wie die Gemeinschaft wächst.

Salonpalaver in der Afterwork-Sendung auf Radio 1

September 18, 2008 von salonpalaver

Gestern durfte ich David Karasek auf Radio 1 Red und Antwort stehen. 3 Minuten ist eine sehr kurze Zeit, aber wir sind über jede Minute Sendezeit für Salonpalaver froh!

Neu weist auch die Onlineplattform Fixpoetry.com auf Salonpalaver hin.

Aus unserem erweiterten Team

September 14, 2008 von salonpalaver

Darf ich vorstellen: Serap Bulut, Webdesignerin. Vor kurzem hat sie sich selbständig gemacht, und weil sich Qualität herumspricht, hat sie schon jetzt eine schöne Handvoll Aufträge. Aber als sie von Salonpalaver hörte, konnte sie nicht widerstehen: Serap hat sich bereit erklärt, einen Web-Auftritt von Salonpalaver zu gestalten, umzusetzen und zu pflegen. Das Resultat begeistert nicht nur uns, sondern auch unsere Besucher und Mini-Mäzene!

Kurzinterview via Skype mit Serap:

S.G.: was machst du als erstes, wenn du aufstehst?

S.B.: meine babies wecken: mac + pc

wie bist du dahin gekommen, wo du heute beruflich stehst?

es fing an mit einer kv-lehre. während des anschliessenden studiums – kommunikation & informatik FH an der ZHAW – arbeitete ich bei der credit suisse. nach dem studium verbrachte ich einige zeit in guatemala. daraufhin fand ich eine stelle bei der sbw neue medien ag. berufsbegleitend studierte ich wieder: MAS in digital media an der hochschule für gestaltung und kunst in luzern. anschliessend arbeitete ich ein halbes jahr bei einer kommunikationsagentur, bis ich mich unter dem namen „vierblatt“ selbständig machte.

dein beruf ist deine leidenschaft. hast du denn auch hobbies?

*augenverdreh*…. im moment leider nicht. aber ich mache gerne sport, wenn ich dazu komme, und treffe mich mit leuten… also richtige menschen – nicht nur digitale.

vereinsamt man nicht, wenn man den ganzen tag zu hause vor dem bildschirm arbeitet?

komischerweise fragen mich das sehr viele menschen, auch meine engsten freunde! ich persönlich habe nicht den eindruck, dass dem so ist, schliesslich bin ich den ganzen tag erreichbar und kommuniziere – halt digital – herum. ich war schon immer viel produktiver und konzentrierter, wenn ich alleine arbeitete. wenn ich zurückdenke, hätte ich an meinen früheren arbeitsplätzen auch immer einen eigenen raum gebraucht – auch wenn es die besenkammer gewesen wäre :) was natürlich nicht heissen soll, dass ich nichts anderes mache als zu arbeiten.

siehst du dich als digitale nomadin?

definitiv.

warum machst du bei salonpalaver mit?

1. deine initiative und die idee finde ich sehr interessant. ich kann ein solches vorhaben nur unterstützen.
2. natürlich ist es auch für mich eine referenz und dann noch eine innovative! die site ist zwar statisch aufgebaut, aber doch bewegt sich jeden tag etwas im bild und DAS ist spannend.

was machst du als letztes, bevor du ins bett gehst?

ich versetze meine babies in den schlafmodus :D

Interview im Kulturmanagement Blog

September 8, 2008 von salonpalaver

Heute gibt’s im Kulturmanagement Blog ein Interview mit mir zu lesen. Christian Henner-Fehr hat mir ein paar gute und kritische Fragen zu Salonpalaver und den 600 Mini-Mäzenen gestellt und bei mir viele Gedankenanstösse ausgelöst.

Salonpalaver in anderen Blogs
Nachtrag: Nebst dem Kulturmanagement Blog haben inzwischen einige Blogs über Salonpalaver berichtet oder es zumindest erwähnt:

> „Bodeständigi Choscht“:
Salonpalaver jenseits des Fördermainstreams (heute)

> rubikon:
Spokenword-Reihe in Winterthur (24. August)

> Tagebuch des Kulturministers Dominik Riedo, 342. Amtstag (21. Aug.)

Nachtrag: Die „Creative Zurich Initiative“ macht in ihrem Newsletter vom 10. September auf Salonpalaver aufmerksam.

Unsere Mini-Mäzenatinnen und Mini-Mäzene

September 7, 2008 von salonpalaver

Die Mini-Mäzene von Salonpalaver sind Pioniere: Oder hat man hierzulande schon mal Mini-Mäzene gesehen?

Die Mini-Mäzene von Salonpalaver sind mutig: Sie vertrauen uns blind, dass wir mit ihrem Geld ein tolles Projekt auf die Beine stellen. Dabei kennen uns nicht mal alle von ihnen persönlich.

Die Mini-Mäzene von Salonpalaver lieben das Wort: Das beweisen schon die oftmals poetischen Begründungen, die man auf der Website unter „Der Fortschritt“ nachlesen kann.

Übrigens: Die Mini-Mäzene von Salonpalaver sind überwiegend weiblich, also Mini-Mäzenatinnen: Exakt zwei Drittel machen sie momentan aus. Aber die Männer haben noch Zeit, diesen Rückstand aufzuholen! Schliesslich sind wir immer noch auf der Suche nach Mini-Mäzenen.

Erdgebundenes Palaver im eleganten Salon

September 1, 2008 von salonpalaver

Der Name „Salonpalaver“ war einer meiner ersten spontanen Einfälle, als ich vor ungefähr einem Jahr über eine Bezeichnung für die zukünftige Veranstaltungsreihe sinnierte. Die Wortkreation gefiel und gefällt mir:

- Weil der dreifache Vokal „a“ und der Rhythmus eingängig wirken.
- Wegen des Kontrasts: „Salon“ wird mit etwas Elegantem, Gehobenen assoziiert; „Palaver“ eher mit etwas Chaotischem, Lebendigem und Erdgebundenem.

Dass das Palaver in der Schweiz salonfähig ist, zeigt auch die Verwendung des Worts für andere kulturelle Veranstaltungen: Zum Beispiel die „Lange Nacht des Palavers“ in der Kunsthalle Bern. Und immerhin nannte Max Frisch eine seiner literarischen Arbeiten „Ein Palaver“ (Schweiz ohne Armee? Ein Palaver, Suhrkamp 1989).

Heute mal ein wenig Statistik

September 1, 2008 von salonpalaver

Am 14. August ging es los: Wir begannen, die Leute auf Salonpalaver aufmerksam zu machen.

Vom 14. bis 31. August hatte www.salonpalaver.ch 500 „Unique Visitors“.

In der gleichen Zeitspanne erreichte das Blog 350 Aufrufe.

Wir haben jetzt 55 Mini-Mäzene.

Das ist alles erschreckend wenig angesichts des Ziels, das wir erreichen möchten.

Die Botschaft hat offensichtlich noch nicht die wirklichen Multiplikatoren erreicht.

Ich wünschte mir, ich hätte mehr Zeit, um die Werbetrommel für Salonpalaver zu rühren. Aber das wird nicht der Fall sein; im Gegenteil.

Wenn wir bis Ende Oktober nicht ca. 90% beisammen haben, müssen wir das Experiment abblasen: Geld an alle Mini-Mäzene zurückschicken, Website abschalten, Licht aus.

Aber noch ist es viel zu früh, um aufzugeben! Ein kleiner pessimistischer Anflug hin und wieder sei erlaubt. Diesen schütteln wir jetzt ab und machen mit neuem Elan weiter.