Archiv für die Kategorie ‘Die Entwicklung’

Kulturmanagement-Blog über die Schwachstellen von online Fundraising-Kampagnen

Februar 3, 2009

Christian Henner-Fehr hat gestern eine sehr treffende Mini-Analyse auf seinem Blog veröffentlicht. Er erklärte, warum aus seiner Sicht reine online Fundraising-Kampagnen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht funktionieren, und was man tun kann, um dies zu überbrücken.

Salonpalaver zog er als ein Beispiel heran. Falls wir jemals wieder online Fundraising betreiben müssen, werden wir uns an seine Ratschläge halten!

Viele Rückmeldungen zum Abschied

Dezember 17, 2008

Lieber ein Versuch, der nun halt fehlgeschlagen ist, als mangelnder Mut, etwas zu probieren!“

Schade auch, dass die Begeisterung der Leute nicht  tiefer reichte – bis zum Portemonnaie im Hosensack nämlich…“

Jetzt wollte ich endlich mal Mäzenin sein, und schon klappt es nicht….“

Sehr schade. Aber ich glaube, das Ziel war zu ambitiös, was Euch trösten soll. Ich warte auf eine neue Aktion.“

Ich für meinen Teil verzichte auf eine Rückzahlung und würde mir allerdings wünschen, dass ihr zwei Ladies dafür eine gute Flasche Wein kauft und leert.“

Wenn man bedenkt, wofür die Leute in Geld ausgeben… da sind 50.- wirklich nichts!“

„Das Gute an solchen Projekten ist, dass immer etwas anderes, neues, daraus entstehen kann. Man hat viel gelernt und ist zu neuen Taten bereit.“

Salonpalaver kann leider nicht starten

Dezember 11, 2008

Liebe Mini-Mäzene und Interessenten

 

Leider müssen wir Euch mitteilen, dass wir die Veranstaltungsreihe Salonpalaver nicht durchführen können.

 

Auf unsere Aufrufe haben wir viele begeisterte Rückmeldungen erhalten – diese Begeisterung setzte sich aber leider nicht finanziell um, sprich: Nur ein Bruchteil der Angesprochenen war bereit, dem Projekt 50 Franken beizusteuern. Das Finanzierungsmodell „Mini-Mäzene“ war aber ein fester Bestandteil von Salonpalaver, und ohne diesen realisieren wir auch das Projekt nicht.

 

Unseren Mini-Mäzenatinnen und Mini-Mäzenen – 130 an der Zahl – danken wir herzlich für ihre Unterstützung, „Werbung“ und Ermutigung. Sie haben diesem Projekt Leben eingehaucht, als es noch in der Startphase war. Wir hoffen, dass die Idee Salonpalaver, wenn sie auch nicht weiter gedeihen konnte, die eine oder andere Überlegung auslöst.

 

Die Mini-Mäzene erhalten wie versprochen ihre finanziellen Beiträge zurück.

 

Sabine Gysi und Tania Kummer

Das Salonpalaver-Team in der Retraite

November 24, 2008

Warum hat es auf diesem Blog so lange keine Meldung gegeben? Das Salonpalaver-Team befindet sich gewissermassen in einer (geistigen) Retraite. Es ist offensichtlich, dass wir es bis Mitte Dezember nicht schaffen, 600 Mini-Mäzene zusammenzutrommeln. Aktuell sind es 127. Nun machen wir uns Gedanken:

 

Welches sind die Ursachen?

 

Liegt es nur am Finanzierungsmodell mit den Mini-Mäzenen, oder am Projekt als Ganzes?

 

Ist es ein Nachteil für uns, dass in Winterthur alle meinen, es handle sich um ein Projekt der Villa Sträuli?

 

Wie geht es weiter?

 

- Mit einem neuen Finanzierungsmodell und etwas mehr Zeit bis zum Beginn der Veranstaltungen?

 

- Gar nicht?

 

- Weitere Alternativen?

Die Deadline nähert sich

November 13, 2008

Salonpalaver hat jetzt 117 Mini-Mäzene. Die Deadline von Mitte Dezember nähert sich, und wir sehen schwarz… Hat uns die Finanzkrise einen Strich durch die Rechnung gemacht? Oder schaffen wir es doch noch, über 400 Leute zu mobilisieren?

 

Nächste Woche finden die deutschsprachigen Slam-Meisterschaften im Schiffbau statt. Salonpalaver ist natürlich mit Flyern präsent.

Weitere Zeitungsartikel, Blog-Einträge und Mini-Mäzene

November 5, 2008

Eine kurze Erwähnung von Salonpalaver erschien letzte Woche im „Winterthurer Stadtanzeiger“; ein längerer Artikel in den Lokalinfo-Blättern „Züri 2″, „Züri West“ und „Zürichberg“ ist geplant; ein Hinweis in der „annabelle“ ist im Druck, und ein weiteres Blog hat über Salonpalaver berichtet: textworker.

 

Ich muss vielleicht mal erwähnen, dass ich seit geraumer Zeit nicht mehr bei der Villa Sträuli arbeite, denn in verschiedenen Artikeln wurde dies (fälschlicherweise) so dargestellt. Was ich alles so mache – und was Tania Kummer macht – kann man hier nachlesen.

 

Stand der Mini-Mäzene: 113. Wir erhalten weiterhin viele ermutigende Worte und Unterstützung durch Mund-zu-Mund-Propaganda – herzlichen Dank!

Die Hunderter-Grenze überschritten

Oktober 26, 2008

Salonpalaver hat jetzt 104 Mini-Mäzenatinnen und Mini-Mäzene.

Hoffentlich rühren diese kräftig die Werbetrommel, denn bis zur Zahl 600 ist es immer noch ein weiter Weg.

Die Mini-Mäzene von Salonpalaver sagen’s am besten (zum Zweiten)

Oktober 4, 2008

Mini-Mäzen Nr. 88: Roger Graf, der „Papi“ des legendären Philip Maloney, wird Pate von Salonpalaver.

Sein Kommentar: „Weil Palavern nicht meine Sache ist. Sollen andere machen. Gut so.“

Salonpalaver auf Ronorp, Facebook, Xing

September 27, 2008
Salonpalaver

Salonpalaver

Nachdem diese Woche ein Salonpalaver-Inserat im Newsletter von Ronorp (Zürich) erschienen war, stiegen die Zugriffszahlen auf die Website stark. Leider war die Folge (noch) kein nennenswerter Anstieg der Mini-Mäzene.

Heute haben wir eine kleine Facebook-Aktion gestartet: Viele Mitglieder der Gruppe „Salonpalaver“ haben ihre Statusmeldung für ein Werbeaktion eingesetzt und verkünden jetzt allen, die ihr Profil anschauen: „[Roger Muster] ist bereits Mini-Mäzen! Und Du? www.salonpalaver.ch“.

Vielleicht sollten wir auch auf XING alle unsere Kontakte anschreiben. Mit Beiträgen in einigen Gruppen und Statusmeldungen haben wir es schon versucht. Es ist eine Gratwanderung – ab wann empfinden die Kontakte solche Werbung als lästig und blocken ab?

Nachtrag: Es wurde auch schon mehrfach über Salonpalaver getwittert. (Noch) nicht durch mich, wie ich gestehen muss.

Unsere Mini-Mäzene sagen’s am besten

September 21, 2008

Ich werde immer wieder gefragt: Und was genau ist mein persönlicher Gewinn daraus, dass ich Mini-Mäzen werde?

Nun könnte ich antworten: Der Gewinn ist nicht materiell (abgesehen von einem Gratiseintritt zu einer Salonpalaver-Veranstaltung). Der Gewinn eines Mini-Mäzens oder einer Mini-Mäzenatin besteht in der Freude und Genugtuung, wenn das Projekt Salonpalaver dank ihm/ihr erfolgreich umgesetzt werden konnte.

Aber das könnte belehrend wirken. Und eigentlich sagen es unsere Mini-Mäzene viel besser, origineller und poetischer. Zum Beispiel:

Besser Mini als gar nicht!“ (Nanina Egli, Zürich)

Romancier, und die Stille kann lang sein in der Unendlichkeit. Mal selbst bei euch hineinzulesen. Wär schon was. Wär schon wunderbar. Gute Reise goldener Salon!“ (Lu Bonauer, Basel)

Na, Tania, warum wohl? Weil ich es u-huere guet find.
(Andrea Gerster, Freidorf)

…weil Sie, als findige Initiantinnen, ein Projekt in Angriff nehmen, welches ich ebenso gerne selber lancieren würde…
(Thomas Zacharias, Winterthur)

Auf der Salonpalaver-Website unter „Der Fortschritt“ finden sich noch mehr Slogans und Sinnsprüche von Mini-Mäzenen – und es lässt sich mitverfolgen, wie die Gemeinschaft wächst.