Das Salonpalaver-Team in der Retraite

By salonpalaver

Warum hat es auf diesem Blog so lange keine Meldung gegeben? Das Salonpalaver-Team befindet sich gewissermassen in einer (geistigen) Retraite. Es ist offensichtlich, dass wir es bis Mitte Dezember nicht schaffen, 600 Mini-Mäzene zusammenzutrommeln. Aktuell sind es 127. Nun machen wir uns Gedanken:

 

Welches sind die Ursachen?

 

Liegt es nur am Finanzierungsmodell mit den Mini-Mäzenen, oder am Projekt als Ganzes?

 

Ist es ein Nachteil für uns, dass in Winterthur alle meinen, es handle sich um ein Projekt der Villa Sträuli?

 

Wie geht es weiter?

 

- Mit einem neuen Finanzierungsmodell und etwas mehr Zeit bis zum Beginn der Veranstaltungen?

 

- Gar nicht?

 

- Weitere Alternativen?

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Eine Antwort zu „Das Salonpalaver-Team in der Retraite“

  1. Christian Henner-Fehr sagt:

    Mir fallen da mehrere mögliche Ursachen ein, warum es nicht gelingt, für ein solches Projekt 600 Minimäzene zu gewinnen.
    1) Mit Eurem Versuch, Unterstützer zu gewinnen, die auch bereit sind, in das Projekt zu investieren, seid Ihr nicht alleine. Mit 50 CHF ist der Betrag im Vergleich relativ hoch.
    2) Ich kenne bis jetzt nur Projekte aus dem Film- und Musikbereich. Deren Produkte sind digital und damit auch überall ohne großen Aufwand zu sehen bzw. zu hören. Das heißt, wenn ich das Vorhaben unterstütze, dann gibt es da ein Produkt, das ich relativ leicht konsumieren kann. Bei Euch handelt es sich erstens um ein Veranstaltungsformat und kann deshalb zweitens das ganze Potenzial des Internets nicht ausschöpfen. Wer zu weit weg vom Veranstaltungsort ist, hat nichts von seiner Unterstützung.
    3) Wie Ihr ja auch schon mal festgestellt habt: die Web2.0-Affinen sind anscheinend nicht diejenigen, die solche bzw. überhaupt (?) Projekte unterstützen.
    4) Unter Umständen handelt es sich um verschiedene Zielgruppen? Diejenigen, die Salonpalaver vor Ort besuchen und vielleicht das Vorhaben unterstützen würden, sind nicht hier im Internet und bekommen die Aktion daher nicht mit. Das würde dann überhaupt gegen eine solche Kampagne sprechen.
    5) Die Aktion war zu wenig breit angelegt. Andere Kommunikationskanäle wie Social Networks, Twitter, andere Blogs hätten intensiver eingebunden werden müssen. Dafür bedarf es aber erheblicher Resourcen, die Ihr, vermute ich, nicht gehabt habt.

    Aufgeben würde ich aber nicht. Stattdessen:
    - von 50CHF runter auf 10CHF (da kommt dann vielleicht auch Unterstützung von denen, die wissen, dass sie an den Veranstaltungen nicht teilnehmen werden)
    - die online-Kampagne auch offline führen (ich weiß nicht, ob Ihr das nicht eh getan habt)
    - nicht nur Netzwerkaufbau betreiben, sondern auch vorhandene Netzwerke einspannen.

    just my 2cent :-)

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